BLACK FRIDAY – Schneller Konsum

“Kauf das! Schnell!” Unser Alltag ist geprägt von schnellem Konsum. Besonders der “Black Friday” ist sozusagen eine Hommage an Fast-Fashion, schnellen Konsum und steigende gesellschaftliche Ansprüche. Können wir mit unserem westlichen Kapitalismus in Sachen nachhaltige Lebensführung überhaupt auf einen grünen Zweig kommen?

Wir glauben, auch der kleinste Beitrag kann, wenn er von vielen geleistet wird, Veränderung bewirken. Welche Beiträge zu weniger Konsum und mehr Nachhaltigkeit beitragen können, möchten wir dir hier vorstellen. 

 

1. Brauchst du dieses Teil?

Wer kennt es nicht: Im Schaufenster lächelt einen diese schöne Jacke an. Es muss Liebe auf den ersten Blick sein. Oder nicht? Das ist der Moment, in dem du einmal gedanklich durch deinen Kleiderschrank gehen solltest. So eine Jacke hast du bereits in ähnlicher Farbe. Und mal ganz ehrlich: Brauchst du sie wirklich? Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand: NEIN.

An dieser Stelle macht es Sinn, die eigenen Motive für den Drang nach einem neuen Produkt zu hinterfragen. Gehe dafür einmal mental in die Metaebene und analysiere, wie du dich gerade fühlst. Bist du traurig, ist dir langweilig, ist dein Selbstwert gerade im Keller? Das können häufige Gründe für emotionale (Fehl-)Käufe sein, die eben nicht sinnvoll sind. Wenn du diese Methode regelmäßig anwendest, wirst du sicher bald bewusstere Kaufentscheidungen fällen und damit ganz nebenbei ein wenig Gefühlshygiene betreiben, die dir vielleicht sogar einen Psychiater erspart. 


Quelle: https://unsplash.com/photos/qLoOac13gbU

 

2. Evergreens

Wie heißt es doch so schön? “Ich kann mir Billiges nicht leisten!”
Du brauchst eine neue Jeans, weil deine sich schon fast in Luft auflöst? Such dir am besten ein klassisches Modell aus, das du mit vielen Teilen einfach kombinieren kannst und bei dem die Qualität eine lange Lebensdauer verspricht. Dann kann es auch etwas mehr kosten, vor allem wenn du bei dem guten Stück auf eine faire und umweltfreundliche Herstellung achtest. Viele Marken haben sich auf diese Art von Mode spezialisiert, wie zum Beispiel diese hier

Psychisch ist diese Herangehensweise ebenfalls von Vorteil. Denn was schätzt du mehr: eine Jeans, für die du etwas Geld in die Hand nehmen musstest, die aber super sitzt und nebenbei auch noch aus fairer Produktion stammt? Oder eine Kleidungsstück vom Discounter, das du während eines Wocheneinkaufs mal eben mitgenommen hast und bei dem du gar nicht weißt, ob du es überhaupt tragen möchtest? Eben.   


Quelle:
https://unsplash.com/photos/GPDK300BCKU

 

3. Woher kommen deine Produkte?

Bereits ein schneller Blick auf die Rückseite der Verpackung oder ein Blick in die Details auf der digitalen Produktseite geben einiges über die Produktion und Inhaltsstoffe preis. Besonders bei Kosmetika solltest du darauf achten, dass bei der Entwicklung und Herstellung der Produkte keine Tierversuche im Spiel waren und sie frei von Parabenen sind.

Bei WHAMISA ist uns eine nachhaltige und umweltfreundliche Produktion von immenser Bedeutung. 

  • Durch den Prozess der Fermentation werden die Produkte natürlich haltbar gemacht – wir verzichten also auf schädliche Parabene.
  • Auch verzichten wir komplett auf Tierversuche. 
  • Während die meisten Kosmetika zu einem Großteil aus Wasser bestehen, das bekanntlich keine allzu große Wirkung hat, verzichtet WHAMISA auf dieses günstige Füllmittel. Wie geht das? Statt Wasser bilden besonders Aloe Vera und botanische Extrakte die Basis der Produkte.
  • Die Inhaltsstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Aber auch bei Kleidung kannst du durch deine Kaufentscheidung ein Statement setzen und bewusst auf gute Herstellungsbedingungen achten (siehe Punkt 2). 


Quelle: https://unsplash.com/photos/bw5wDNLr_AE

 

4. Bau es dir selbst!

Besonders zu dieser Jahreszeit gibt es doch kaum etwas Schöneres, als kreativ zu werden und zu basteln. Überleg dir, wie du Produkte oder Verpackungen weiter oder in einem anderen Kontext nutzen kannst. Glasflaschen kannst du beispielsweise zu schönen Vasen umfunktionieren und für Tetraverpackungen gibt es gefühlt endlos viele Möglichkeiten zur Wiederverwertung, die du unter anderem hier durchstöbern kannst.

Aber nicht nur Verpackungen können wiederverwendet werden. Auch Möbel, Kleider (mit einer Second-Hand-Nähmaschine in Sekundenschnelle) und sogar Lebensmittel bergen upcycling-Potential, das nicht zu unterschätzen ist. 

WHAMISA verwendet bei einigen Produkten Glasflaschen, die als Vasen sicher was hermachen würden. Hier findest du ein paar Beispiele: Organic Flowers Cleansing Oil, WHAMISA Organic Flowers Toner Deep Rich | MAXI 300ml, WHAMISA Organic Flowers Facial Oil 30ml


Quelle: https://unsplash.com/photos/dvX7PiggSzQ

 

5. Tausch dich glücklich!

Die Jeans passt dir nicht mehr? Oder der Duft, den du zum Geburtstag bekommen hast, ist dir zu intensiv? In den Weiten des Internets hast du die Möglichkeit, Altes für jemand anderen zu Neuem zu machen. Oder du tauscht ganz einfach deine nicht passende Jeans gegen eine Passende. Schau doch mal bei z.B. Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt vorbei und mache dir und anderen mit den Weiten deines Kleider- und Kosmetikschranks eine große und nachhaltige Freude. 

Das Besondere an dieser Art von “Konsum” ist außerdem, dass du nicht nur ein namenloses Kleidungsstück erwirbst. Nein, du kaufst eine Geschichte, einen Flair, ein Stück Persönlichkeit. Und mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit hat niemand anderes das gleiche Kleidungsstück wie du. 


Quelle: https://unsplash.com/photos/uK5jmdHO0G4

 

6. Werde kreativ

Was unternimmst du, um bewusster (und möglicherweise weniger) zu konsumieren? Hast du den ultimativen Tipp für mehr Nachhaltigkeit? Dann verrate ihn uns, wir sind gespannt und können sicher noch viel lernen.


Quelle: https://unsplash.com/photos/7esRPTt38nI