7 Tipps, um glĂŒcklich durch den Herbst und Winter zu kommen

Um es kurz und schmerzlos zu machen: der Sommer liegt hinter uns. An seine Stelle sind Regen, Schneematsch und der dunkle Weg zur Arbeit getreten. Vielen schlĂ€gt das nicht nur auf die Heizrechnung, sondern auch auf die Stimmung - sie ereilt ein Stimmungstief. 2-5%der Deutschen erwischt sogar eine echte Winterdepression. Heute, zum internationalen Tag der seelischen Gesundheit, haben wir 7 Tipps fĂŒr dich, wie du die dunklen Tage nicht nur ertrĂ€glich, sondern sogar schön gestalten kannst. 

 

1. Farben - male dein Leben bunt

Bereits in der Antike wurde vermutet, dass Farben eine Heilwirkung besitzen und den menschlichen GemĂŒtszustand nachhaltig beeinflussen können. Auch in der modernen Psychotherapie werden Farben gezielt eingesetzt und den vier Grundfarben jeweils eine spezifische Wirkung zugeschrieben. 

Blau steht fĂŒr Entspannung, Gelassenheit und Treue. Auf unsere Psyche wirkt Blau erfrischend, friedvoll und klar wie ein Tag am Meer. Und mal ehrlich: wer kann bei einem Tag am Meer schon schlechte Laune haben? 

DemgegenĂŒber steht Rot. Rot ist erwiesenermaßen anregend und kann uns sogar aggressiv machen. Falls dunkle Tage bei dir also Schlappheit und Lethargie hervorrufen, kannst du deine Psyche mit Rottönen dazu anregen, schwierige Dinge in die Hand zu nehmen. Ähnliches gilt fĂŒr die Farbe Gelb. Gelb werden stoffwechselanregende sowie wĂ€rmende und durchblutungsfördernde Eigenschaften nachgesagt. So kannst du dir schon fast den Gang zur Apotheke sparen.

Last but not least: GrĂŒn. Als Farbe der Hoffnung, Heilung und des Wachstums ist sie schlichtweg der Killer fĂŒr schlechte Stimmung. GrĂŒn wirkt nicht nur nervenberuhigend, es soll sogar deine KreativitĂ€t steigern. Ein richtiger Allrounder also, den man nicht unterschĂ€tzen sollte.

Je nach GemĂŒtslage kannst du dir mit diesem Wissen deine eigene WohlfĂŒhlatmosphĂ€re zusammenstellen. Und falls du dich nicht entscheiden kannst, mach es wie die Kinder: Ihre Lieblingsfarbe ist bunt. 


Quelle: https://unsplash.com/photos/jxbdO7YXL8Y


2. WÀrme - hol die Decken raus! 

Neben Farben wirkt bei grauen Tagen auch WĂ€rme anregend bzw. beruhigend. Das Plus an Wohlbefinden, das ein warmes Schaumbad, eine kuschelige Decke, ein dampfender Tee oder eine heiße Suppe liefern, sollte nie unterschĂ€tzt werden. Daran können selbst ungemĂŒtliche Regentage oder HerbststĂŒrme nichts Ă€ndern. Im Gegenteil, sie verstĂ€rken durch den Kontrast die GemĂŒtlichkeit noch mehr.

Ein Experiment in den USA belegt sogar, dass ein subtiles WĂ€rmeempfinden unser Sozialverhalten beeinflusst: Probanden wurden gebeten, andere Personen zu beurteilen, nachdem sie entweder eine heiße Tasse Kaffee oder einen Eiskaffee in den HĂ€nden hielten. Diejenigen, die den heißen Kaffee hielten, beurteilten andere Personen deutlich positiver. 

„Alles in allem“, fassen die Forscher zusammen, „beeinflusst die physische Empfindung von Temperatur unsere EindrĂŒcke und unser Verhalten gegenĂŒber anderen, und zwar ohne dass wir uns dessen bewusst wĂ€ren.“ Unser Fazit: schmeiß’ schon mal die Kaffeemaschine an. 

Quelle: https://unsplash.com/photos/0W08qNSPG-g


3. Natur - lass deinen Kopf durchlĂŒften

Schon Johann Wolfgang von Goethe formulierte treffend: „Wie herrlich leuchtet mir die Natur! Wie glĂ€nzt die Sonne! Wie lacht die Flur!“ Aber nicht nur KĂŒnstler erkennen den Wert des Draußenseins, auch die Wissenschaft belegt mittlerweile extrem positive Effekte auf unsere Psyche. 


Die Umweltpsychologin Renate Cervink konnte sogar belegen, dass ein Waldspaziergang das Herz messbar ruhiger schlagen lĂ€sst, den Blutdruck senkt und die Muskeln entspannt. Zugleich verfliegen Angespanntheit, Stress, Erschöpfung, aber auch TrĂŒbsal und Antriebslosigkeit wie die BlĂ€tter von den BĂ€umen. 

Nicht unerheblich ist dabei die Vielfalt der EindrĂŒcke fĂŒr unsere Sinne. Sie werden angeregt, mal etwas anderes zu empfinden, als die AtmosphĂ€re des Zuhauses: die Haut fĂŒhlt den frischen Wind, die Augen sehen Weite und Licht, die Nase riecht die wĂŒrzige Luft, die Ohren lauschen dem Rauschen der GrĂ€ser und BlĂ€tter. Ein Fest fĂŒr die Sinne, das der Indoor-Alltag nicht bieten kann.

“DafĂŒr habe ich keine Zeit,” mag sich da mancher denken. Aber in diesem Fall zĂ€hlt diese Ausrede nicht. Schon ein paar Minuten im Wald, am Wasser, im Garten, beim Joggen oder Radfahren sind heilsam und wohltuend fĂŒr dich. Probier’ es aus.  


Quelle: https://unsplash.com/photos/yiJTuGp3L8o


4. Vorfreude ist die schönste Freude

Mit dem Herbst schleicht sich bei vielen Menschen der dröge Alltag mit endlosen To-Dos und wenig spaßigen AktivitĂ€ten ein. Aber wer sagt, dass man das nicht Ă€ndern kann?

Schnapp dir deinen Terminkalender und trage in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden AktivitĂ€ten ein, die dir grundsĂ€tzlich Freude bereiten - und zieh sie dann auch durch! Völlig egal, wie das Wetter oder deine Stimmung ist. Bis dahin kannst du dich in vollen ZĂŒgen auf deine PlĂ€ne freuen. 

Hirnforscher bestĂ€tigen nĂ€mlich, dass Vorfreude hirnpsychologisch tatsĂ€chlich die schönste Freude ist. Langfristig gesehen kann der Vorfreude nicht einmal ein Lottogewinn Konkurrenz machen, denn diese Art Freude hĂ€lt nur wenige Wochen an. Wer sich hingegen immer wieder im Voraus auf Dinge, PlĂ€ne und Menschen freuen kann, dessen GlĂŒck wird nicht weniger. Selbst die dunkle Jahreszeit kann dagegen nichts ausrichten. Also, plane dir Freude ein! 

Quelle: https://unsplash.com/photos/_H0siQHdMM4

5. Freundschaften - pflege sie im Reallife

Wissenschaftler sind sich ziemlich sicher: soziale Kontakte können Ă€hnlich wie ein Antidepressivum wirken. Von entscheidender Bedeutung ist dabei nicht die Anzahl, sondern ihr Tiefgang. Auch hier gilt also “QualitĂ€t vor QuantitĂ€t”. 

Durch Dunkelheit, KĂ€lte und NĂ€sse neigen manche Menschen dazu, sich daheim zu verkriechen und einen “sozialen Winterschlaf” einzulegen. Solange dies in einem gesundem Rahmen geschieht, ist dagegen nichts einzuwenden. Problematisch wird es, wenn du durch diese Isolation gedanklich stĂ€ndig in trĂŒben GewĂ€ssern schwimmst. Wie in einem Kreislauf fĂ€llt der Schritt ins gesellige Leben dann immer schwerer. 

Das belastet nicht nur unsere Psyche, sondern auch unseren Körper - Studien in ĂŒber 184 LĂ€ndern haben nachgewiesen, dass Einsamkeit so gesundheitsschĂ€digend wie Rauchen oder Fettleibigkeit sein kann. Auch gibt es Hinweise darauf, dass das GefĂŒhl von Einsamkeit in unserem Gehirn dieselben Regionen aktiviert, wie physischer Schmerz. Autsch! 

Du hast 500 Freunde bei Facebook und 13.200 Follower bei Instagram? Das freut uns, aber dadurch wird nicht zwingend dein Sozialleben aufgewertet. Virtuelle Vernetzung mag deinem Ego gut tun, gegen ein gemĂŒtliches Treffen oder gemeinsame AktivitĂ€ten im Reallife kommt sie aber kaum an. Wem spontan niemand einfĂ€llt, mit dem er oder sie sich treffen kann, kann sich unter Punkt 6 ein oder zwei Ideen holen.


Quelle: https://unsplash.com/photos/jnTmteFp294


6. Bewegung - hol’ dir alle Endorphine

“Gymnastik setzt Endorphine frei, Endorphine machen glĂŒcklich, glĂŒckliche Menschen erschießen ihre EhemĂ€nner nicht,” sprach die Blondine Elle Woods in “NatĂŒrlich blond” und trifft damit den Nagel auf den Kopf: Sport kann chemische Antidepressiva nicht nur unterstĂŒtzen, sondern sie sogar ersetzen. Somit ist er ein hervorragendes Mittel, um dem Herbstblues zu entkommen. 

Wichtig ist dabei nicht einmal die IntensitĂ€t, sondern die RegelmĂ€ĂŸigkeit. Jeden Tag eine lockere Einheit Bewegung (um Sport mal durch einen harmloseren Begriff zu ersetzen) ist effektiver, als einmal im Monat einen Halbmarathon hinzulegen. Noch effektiver ist es, wenn der Sport gemeinsam betrieben wird (siehe Punkt 5) und gerade so anstrengend ist, dass man wĂ€hrenddessen zwar ins Schwitzen kommt, aber nicht ĂŒberfordert wird. KostengĂŒnstige Sportkurse in deiner Umgebung können dafĂŒr ein super Einstieg sein.

Falls du noch mehr GrĂŒnde benötigst, kannst du mit ein paar Klicks zahlreiche Studien ĂŒber den Nutzen sportlicher BetĂ€tigungen finden. Letztendlich werden dir aber auch die besten Argumente nichts bringen. Denn, wie Nike so gut erkannt hat: Just do it, diesen Sport. 


Quelle: https://unsplash.com/photos/PHIgYUGQPvU


7. SelbstfĂŒrsorge - die Kunst, sich selbst ein guter Freund zu sein

Du hast jetzt viele Anregungen zum “positiven Überwintern” bekommen. Trotzdem bleibt ein Problem ungelöst: du musst es dir wert sein, zur dir selbst gut zu sein. Leider mangelt es gerade im Herbst und Winter genau daran. Hinzu kommt, dass viele von uns vor lauter Disziplin verlernt haben, eigene BedĂŒrfnisse ĂŒberhaupt wahrzunehmen.

Hier kann der Mechanismus der Routine helfen. Unser Gehirn liebt Routinen, weil sie automatisch ablaufen und mehr Speicherplatz fĂŒr ungewohnte AblĂ€ufe und GedankenstrĂ€nge lassen. Ist eine Routine erstmal verinnerlicht, vereinfacht sie alles: das Autofahren (wer kann sich noch an seine erste Fahrstunde erinnern?), Kochen, Staubsaugen, MĂŒll raustragen. Genauso muss auch die SelbstfĂŒrsorge eine Routine werden, die so selbstverstĂ€ndlich ist, wie der Regen im Oktober. 

Schon eine simple, aber etablierte Pflegeroutine kann ein echter Gamechanger sein. DarĂŒber schreibt beispielsweise Jude Chao in einem ihrer Artikel: “Ich halte mich an meine koreanische Hautpflegeroutine. Das allein hat meiner mentale Gesundheit so viel mehr gebracht, als es hundert Stunden Therapie geschafft hĂ€tten.” Sie berichtet, dass ihr die Aufmerksamkeit auf schlichter physischer Ebene unheimlich gut getan hat: sie empfand sie als beruhigend, rhythmisch, eigenartig befriedigend und erdend und hat sogar gegen ihre Depressionen geholfen.

Die von ihr gelobte Pflege wird unter dem Begriff Layering zusammengefasst, bei dem nach koreanischem Vorbild mehrere (beispielsweise 7) Schichten Hautpflegeprodukt(e) auf das Gesicht aufgetragen werden. Vielleicht ist eine gute Pflegeroutine auch fĂŒr dich ein guter Einstieg in eine gewissenhaftere SelbstfĂŒrsorge? 

 

Diese Ideen sind mit Sicherheit nicht vollstÀndig. Was hilft dir durch die dunklen Jahreszeiten? 

 

Diese fĂŒnf Produkte von WHAMISA können dir dabei helfen, dich noch wohler in deiner Haut zu fĂŒhlen:

 WHAMISA Organic Flowers Lotion Original 120ml

WHAMISA Organic Flowers Damask Rose Petal Mist 80ml

WHAMISA Organic Flowers Toner Deep Rich | Christmas Edition 120ml

WHAMISA Organic Flowers Toner Refresh 120ml

WHAMISA Organic Flowers Cleansing Oil 150ml

 

Quellen: 

https://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Winterblues-trifft-jeden-vierten-Deutschen-id39558187.html

https://www.rhein-jura-klinik.de/blog/allgemein/die-macht-der-farben/

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article3173079/Die-Farbe-Blau-foerdert-Kreativitaet-und-Innovation.html

https://www.welt.de/wissenschaft/article2615825/Waermekontakt-beeinflusst-Gefuehle-und-Verhalten.html

https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/39600-warum-natur-der-psyche-guttut.html

https://www.welt.de/gesundheit/article154517284/Nur-fuenf-Minuten-im-Wald-staerken-Ihr-Selbstbewusstsein.html

https://www.welt.de/wissenschaft/article1354942/Wie-wir-gluecklicher-werden-koennen.html

https://www.theman.de/soziale-beziehungen-der-schluessel-zum-glueck/

http://www.n-news.de/?p=86792